Wissenswertes

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Konzept der Freien Schule Marburg

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Arbeitsgrundlage

arbeitsgrundlage

Die Pädagogische Arbeitsgrundlage beschreibt, wie wir heute in der Kita und im Schulbereich arbeiten.

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Genehmigungsgrundlage Kita

kitakonzept

Das Konzept für die Kita ist Grundlage der Betriebsgenehmigung

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weiterführende Literatur

  • Sylvia Meise, Spielen Denken Lernen mit allen Sinnen
  • Cornelsen Verlag Scriptor 2008
  • 152 Seiten, 6,99 €

Spielen Denken Lernen

Die Journalistin Sylvia Meise und der Fotograf Pat Meise haben viele verschiedene Kindergärten und Schulen besucht, um in Bild und Text zu zeigen, wie Kinder aktiv und individuell lernen und Theorien entwickeln, wenn die erwachsenen Betreuer das zulassen und auf das vorhandene Wissen der Kinder eingehen.

Ihr Buch „Spielen, Denken, Lernen mit allen Sinnen“ zeigt dies an Beispielen für Physik, Biologie, Psychologie, Mathematik, Sprache und Metakognition. Bei Metakognition geht es darum, wie Menschen ihr eigenes Wissen erschließen, wie sie Lernen und Denken lernen. Dieses „Über das Denken Nachdenken“ wird am Beispiel der Freien Schule Marburg und einer weiteren sechsjährigen Grundschule gezeigt. Dort lernen Kinder selbstbestimmt, Spielen und Lernen wird nicht getrennt. Die Kinder erwerben mehr als Wissen, sie lernen zu lernen und zu denken, sich die Welt anzueignen.

Die Reportagen aus ganz unterschiedlichen Schulen und Kindergärten werden ergänzt mit Experten-Interviews, Hintergrundtexten und Literaturempfehlungen.

Sylvia und Pat Meise leben mit ihrem Sohn in Frankfurt am Main.
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  • Christian Füller, Ausweg Privatschulen? Was sie besser können, woran sie scheitern
  • Edition Körber STIFTUNG 2010
  • 280 Seiten, 16 €

– Klick auf das Bild öffnet die Einleitung des Buches –

Füller: Ausweg Privatschulen?

Das Schulsystem steckt in einer tiefen Krise, das Vertrauen der Deutschen in die staatlichen Schulen ist erschüttert. Viele Eltern suchen in einer privaten Schule bessere Bildungschancen für ihre Kinder. Tatsächlich folgen fast alle Privatschulen dem reformpädagogischen Prinzip, das Kind in den Mittelpunkt des Lernens zu stellen. Sie sagen: „Wir unterrichten Kinder, nicht Fächer.“
Bieten Privatschulen jedoch auch einen Ausweg aus der allgemeinen Bildungsmisere? Privatschulen sind Eliteschulen, die die soziale Entmischung vorantreiben, so ein gängiges Vorurteil. Für die einen sind sie Impulsgeber für eine notwendige Schulreform, für die anderen schlicht Profitmacher. Während die einen den Privatschulen das Leben schwer machen, fordern die anderen, sie endlich gleich zu behandeln. Der taz-Journalist Christian Füller ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen. Er hat alle Arten von Privatschulen in Deutschland besucht und sprach mit Schulleitern, Lehrern und Eltern. Kritisch untersucht er die pädagogischen Konzepte, die Finanzierungsmodelle und ihre gesellschaftliche Verantwortung. Füllers Fazit: Privatschulen sind kein Allheilmittel, aber sie geben wichtige Impulse zur Verbesserung des gesamten Schulsystems. Der Staat sollte dieses Potenzial endlich nutzen.

Auszug aus der Rezension von Hans Grillenberger vom 24.04.2010:
(stellv. Vorsitzender GEW Ansbach und Redakteur beim Magazin AUSWEGE – Perspektiven für den Erziehungsalltag)

 

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  • Matthias Hofmann, Geschichte und Gegenwart Freier Alternativschulen
  • Klemm&Oelschläger 2013
  • 159 Seiten, 14,80 €

Von Montessori bis Neill: Wo bin ich da gelandet?
FREIE SCHULEN Wie sehr verstrahlt die Reformpädagogik
die demokratischen Graswurzelschulen? Fragen eines lesenden Lehrers
VON MATTHIAS HOFMANN

Hofmann: Geschichte und Gegenwart Freier Alternativschulen

Zum Thema Reformpädagogik wurde viel geschrieben, und es stellt sich die Frage: Wen interessiert die Frage, ob Alternativschulen zur Reformpädagogik gehören? Es verhält sich wie beim Bäcker: Es kann auch dann etwas appetitlich aussehen, wenn man nichts über die Herkunft der Zutaten weiß. Wenn man sich aber mit der Herkunft und den Inhaltsstoffen von Lebensmitteln beschäftigt, mag man nicht mehr alles essen. Mit den reformpädagogischen ,Zutaten‘ ist es ähnlich. Jegliche Pädagogik, die sich nicht kritisch mit ihren Wurzeln auseinander setzt, droht falschen Götzen aufzusitzen oder ihre eigenen Stärken nicht voll zu entfalten.

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Alternativschulen haben relativ bewegliche Konzeptionen und entwickeln sich ständig weiter. Sie stellen sich den Widersprüchen zwischen Anspruch und den Realitäten. Sie trauen den Kindern tatsächliche Mitbestimmung zu und beweisen, dass Lernen ohne Druck und Auslese gelingt. Alternativschulen haben sich ihren kritischen Geist bewahrt und können gut oder sogar besser damit umgehen, wenn auch die VordenkerInnen alternativer Schulformen ihre eigenen Widersprüchlichkeiten mit sich bringen. Diese Schulen sind keine Glaubensgemeinschaften sondern Orte des lebhaften Hinterfragens. Dafür verdienen sie Beachtung.

…ob ich mich gegen die Reformpädagogik stellen sollte, um das Image zu bekämpfen, das sie zu Unrecht hat?

(in: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F02%2F13%2Fa0140&cHash=aa7a9c5102eb566a5b30e0d16956a0e9, 26.06.2013)

 

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Freie Schule Marburg / 2013