So viel Schule in Marburg:
Sieben Schulen in freier Trägerschaft stellen sich vor

Pressemitteilung des Arbeitskreises Marburger Schulen in freier Trägerschaft

Marburg. Sieben Marburger Schulen in freier Trägerschaft mit zusammen mehr als 1500 Kindern stellen sich am Freitag, 24. September, zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Marktplatz vor. Besucher erwartet ein buntes Fest mit Informationen, Vorführungen sowie Essen und Trinken. Schülerinnen und Schüler werden Tänze, Musik und Theaterszenen aufführen. Die Schulen informieren über ihr pädagogisches Profil und ihre Arbeit an Informationsständen. Kaffee und Kuchen, Brezeln, Gemüseeintopf und Wiener Würstchen werden verkauft. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Egon Vaupel (SPD), der gegen 12 Uhr ein Grußwort halten wird.

Schulen in freier Trägerschaft werden nicht von der Stadt oder dem Kreis betrieben, sondern von Vereinen, Stiftungen oder Institutionen. Dazu gehören große und bekannte Schulen wie die Waldorfschule, aber auch kleine Einrichtungen wie die Anna-Freud-Schule für Kinder, die in der Klinik für Psychiatrie behandelt werden.

Schulen in freier Trägerschaft sind Privatschulen, allerdings keine kommerziellen Betriebe. Alle Marburger Schulen in freier Trägerschaft werden betrieben, ohne dass Gewinn erzielt werden soll.

Bei aller Vielfalt unterscheidet die Schulen in freier Trägerschaft von den staatlichen Schulen ein jeweils eigenes pädagogisches Konzept, das besonders starke Engagement von Eltern und Lehrern, kleine Lerngruppen oder Klassen und kaum Unterrichtsausfall.

Einige Schulen erheben Elternbeiträge, da sie vom Staat weniger Geld erhalten als die Schulen in kommunaler Trägerschaft.

Für die Stadt Marburg bedeutet das Engagement der freien Träger, dass das Bildungsangebot über Grundschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Sonderschulen hinaus erweitert wird. Zugleich sind die Schulen in freier Trägerschaft auch ein Wirtschaftsfaktor für Marburg, da an ihnen Schüler aus anderen Städten lernen oder Familien wegen einer dieser Schulen nach Marburg ziehen.

Seit knapp zwei Jahren arbeiten Marburger Schulen in freier Trägerschaft in einem Arbeitskreis zusammen. Zur Zeit gehören dem Arbeitskreis folgende Schulen an:

* Anna-Freud-Schule; (Schule für Kranke)
* Bettina-von-Arnim-Schule; Schule für praktisch Bildbare und Körperbehinderte
* Daniel-Cederberg-Schule; Schule für praktisch Bildbare
* Freie Schule Marburg; 6-jährige Ganztagsschule mit Kita für Kinder ab 2
* Freie Waldorfschule; Schule mit besonderer päd. Prägung mit staatl. anerkannter gymnasialer Oberstufe
* Julie-Spannagel-Schule; Schule für Erziehungshilfe und psychisch Kranke
* Landschulheim Steinmühle; staatl. anerkanntes Gymnasium
 


Ihr Ansprechpartner:
Hans-Werner Seitz info (at) freie-schule-marburg.de
Telefon 0 64 21/3 59 05
Fax 0 64 21/34 09 59